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Die Geschichte der Emos

Nachdem Minor Threat 1983 auseinandergegangen sind, brökelte die damals explodierende Hardcore Punk Szene langsam aber sicher. Es fehlte an Dampf und frischen Ideen für den etabilierten DC Hardcore Sound. Die melancholische, postmortem Platte von Minor Threat “7 Salad Days” wird 1984 veröffentlicht und beendet vorerst den DC Hardcore Punk. US Bands haben sich einem Wandel unterzogen: DRI und Bad Brains machten plötzlich Käse-Metal, New Yorker Bands verschrieben sich dem harte-jungen-mosch, 7Seconds klang nun nach klirrendem U2 Alternativ-Rock, etc. DC Hardcore verwandelte sich zu melodischem Rock mit punk Elementen.

1984 wurde das Album Zen Arcade von der Minneapolis Band Hüsker Dü veröffentlicht. Ein ganz neuer ausgereifter Sound bestehend aus einem furiosen, intensiven Gesang und heftigen Gitarren mit rockigem Tempo und mehr komplexen, melodischen Songwriting.

Im Herbst 1984, formierte sich eine neue Band names Rites of Spring aus ehemaligen The Untouchables/Faith und Deadline Bandmitgliedern. Diese Band behauptete sich durch schnellen Punk, Ekstase und vor allem einen total neuen Gesang. Der Sänger Guy Picciotto singt hauptsächlich einen außer Atem Punk Style, mit intensiven persönlichen Lyrics (Emotionen). Seine Stimme ist eine Mischung aus rauhem, steinigem und leidenschaftlichem herumnörgeln.

Der Sommer 1985 wurde zum Sommer der Revolution als eine neue Welle von schnellem, melodischem Rock geformt wurde die aus dem früheren DC Punk Musiker Pool stammte: Three, Gray Matter, Soulside, Ignition, Marginal Man, Fire Party, Rain, Shudder to Think und noch viele mehr kümmerten sich um schnellen Hardcore Punk mit einem neuartigen gemeinen Gesang.

Minor Threat’s Sänger, Ian MacKaye’s, singt für eine Band Namens Embrace wessen lyrics sehr emotional und fragend sind, aber dennoch klar und eindeutig. Musikalisch gesehen machte die Band ein bisschen Musik im Stile von U2 mit populären Gitarren Riffs. MacKaye’s Gesang war bekannt für eine sehr emotional klingende Artikulation.

Der Sound dieser Bands wurde als klassischer “D.C. Sound” bekannt. Hier kommt der klassische Emo Stil her, eine Abkürzung für “emotional”. Kurze Zeit später wurde daraus “emo-core”.

Ein bisschen später, 1986, begannen viele Bands sich nur noch auf das “emo” Element zu fokusieren. Bands in Annapolis waren die ersten die damit Erfolg hatten. Kurze Zeit später kam Moss Icon dazu, auch aus Annapolis. Moss Icon bezeichnte sich nicht mehr als “emo-core” sondern nannte es schlichtwegs “core”, mit vielen appregialen Gitarren Melodien (von Tonie Joy, Universal Armageddon, etc.) und einem starken Fokus auf laute/softe Dynamiken. Auch der Gesang wurde wieder neu erfunden, laut und schreiend.

Moss Icon, eine relativ bekannte Band die auch so einige Touren hinter sich hat, kreierte die Punk Szene mit Core und Emotion Elementen anstatt reiner Punk Energie. Spätere Bands haben sich extrem an Moss Icon orientiert.

4.6.07 19:36
 


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